Das VIDEO-ON-STAGE-Konzept
Didaktisch • Praktisch • Gut
- Einleitung
- Die Essenz aus alten und neuen Medien
- Show me the way - Information braucht Struktur
- Schonung für den Mausarm
- Informationstiefe
- Plattformen
- Barrierefreiheit
- Nomen est omen
1. Einleitung
Pantoffeln an, aufs Sofa fläzen, Glotze einschalten und sich berieseln
lassen! Wir kennen doch fast alle dieses Ritual.
Nun, wir haben uns gefragt, ob man diese lieb gewonnenen
TV-Sehgewohnheiten nicht für den Informationstransfer
in Internet-und Multimediaanwendungen nutzen
kann?
Wir haben uns gefragt, ob sich klassische Filmdramaturgie und klassische
Multimediaanwendungen wirkungsvoll miteinander verbinden lassen?
Wir haben uns gefragt, ob wir nicht ein Konzept entwickeln
können, das didaktisch, praktisch und gut ist,
besser informiert
und bei Ihren Kunden, Mitarbeitern oder Ihrem sonstigen Publikum mehr
erreicht?
Wir haben die Antwort gefunden: Das VIDEO-ON-STAGE-Konzept ist eine Synthese aus unserer
Erfahrung im Bereich der Filmproduktion und der „klassischen“ Multimediaproduktion.
2. Die Essenz aus alten und neuen Medien
Industrie-, Image-, Dokumentar- Schulungsfilme oder Produktinformationen
als „Standalone-Video“ sind passé. Unsere Zielgruppen
verlangen heute mehr!
Auf der anderen Seite lockt die „klassische“ Multimedia- oder Webanwendung
auch nicht mehr so recht.
Das VIDEO-ON-STAGE-Konzept verbindet die Vorteile von alten und neuen
Medien.
Das VIDEO-ON-STAGE-Konzept nutzt als Leitfaden die Erzählstruktur des Films und kombiniert sie mit der Informationstiefe und Interaktivität von Multimedia-Anwendungen.
3. Show me the way - Information braucht Struktur
Quo vadis, User?
Sie kennen das: Bei den meisten Multimedia-Anwendungen irren wir ohne
Kompass durch einen dichten Informationsdschungel. Klick mich! Klick
mich! Nein, klick mich, scheinen alle Menüpunkte
gleichzeitig zu rufen. Wichtige Informationen werden unter Umständen
erst gar nicht wahrgenommen.
Was in vielen Multimedia-Anwendungen fehlt, ist ein attraktives
Leitmedium,
das unsere Aufmerksamkeit bindet, klare Strukturen schafft und uns führt.
Information braucht Struktur. Drehbuch ist Struktur. Film
ist Struktur.
Und diese Struktur lässt sich mit dem richtigen Know-how leicht
auf Multimediaanwendungen übertragen.
In VIDEO-ON-STAGE-Projekten übernimmt ein digitaler
Videofilm die Führungsrolle. Ein Videofilm, dessen Handlung
die Aufmerksamkeit des Benutzers von Menüpunkt zu Menüpunkt
führt.
4. Schonung für den Mausarm
Wie viel Interaktivität braucht der Mensch? Schätzen wir
nicht alle ein gewisses Maß an Bequemlichkeit: CD oder DVD in den PC einlegen, sich zurück lehnen und einfach informieren lassen.
Die Anwendung startet automatisch mit dem Hauptfilm.
Die Handlung des Hauptfilms ist in sich geschlossen und so konzipiert,
dass sie alle Basisinformationen enthält. Der Hauptfilm kann also
auch separat am Fernseher (DVD-Player) oder über einen Beamer abgespielt
werden.
5. Informationstiefe
Natürlich kann der Benutzer den Film jederzeit
anhalten und mit
nur einem Klick auf andere Ebenen wechseln, um Informationen zu vertiefen.
Ganz so, wie er es von herkömmlichen
Multimedia-Anwendungen gewohnt ist.
Egal, auf welcher Informationsebene sich der Benutzer gerade befindet, mit nur einem Klick kann er jederzeit wieder zum Hauptfilm zurückkehren.
Der Videofilm startet genau dort, wo
er zum Zweck der Informationsvertiefung verlassen wurde. Der Videofilm kann aber auch individuell gesteuert werden.
6. Plattformen
Plattformen für VIDEO-ON-STAGE-Projekte sind: Internet, CD-ROM,
DVD oder Infosäulen.
Wobei die hybride
DVD zurzeit sicher das Optimum darstellt: Eine
hybride DVD vereint Video-DVD und DVD-ROM auf
einer Scheibe. Eine hybride DVD funktioniert an jedem DVD-Player wie eine herkömmliche
Video-DVD und präsentiert dort Ihren Industrie-, Image- oder Werbefilm
in bester Qualität. Spielt man die hybride DVD
nun aber an einem PC oder Notebook ab, so startet hier
die VIDEO-ON-STAGE-Anwendung mit
allen zusätzlichen
interaktiven Informationsebenen.
7. Barrierefreiheit
VIDEO-ON-STAGE-Anwendungen können zugänglich realisiert werden, gemäß der BITV (Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung).
8. Nomen est omen
In Autorenprogrammen wie "Director" oder "Flash" wird der Screen als STAGE (Bühne) bezeichnet und der digitale Videofilm als Darsteller. Der Videofilm steht also quasi als Hauptdarsteller auf der Bühne und macht genau das, was wir in der Regel von einem Protagonisten erwarten - er nimmt uns mit auf die Reise.

